Klassik

Zauber unerwünscht: Mirga Grazinyte-Tyla gibt ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern

Die litauische Dirigentin Mirga Grazinyte-Tyla legte den Fokus auf Akkuratesse und Motorik. Wo bleiben musikalische Hingabe und Sprachfähigkeit? Die Konzertkritik

Peter Uehling
Peter Uehling
3 Min
Die Dirigentin Mirga Grazinyte-Tyla

Die Dirigentin Mirga Grazinyte-Tyla

© Frans Jansen

Mit seinem Ballett „Romeo und Julia“ schuf Sergej Prokofjew eine seiner stilistisch reichsten Partituren. Der Komponist hat selbst in seiner Musik Klassisches, Modernes, Motorisches und Lyrisches ausgemacht, und in „Romeo und Julia“ begegnet man dem allen, am wenigsten wohl dem Modernen. Das Lyrische steigert sich jedoch in großen melodischen Bögen ins schier Romantische.

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