Man sollte meinen, im Liszt-Haus zu Weimar in der Marienstraße 17, am Rande des Ilmparks, unweit des Goethe-Gartenhauses, herrsche weihevoller Ernst. Bis Justus Eichhorn strahlt. Dann sieht man erstmal: seine Zahnspange.
Der junge Mann ist 16. Und wenn er von Franz Liszt schwärmt, klingt das manchmal so, als wäre der vielleicht größte Klaviervirtuose der Musikgeschichte ein guter Kumpel, mit dem Justus Eichhorn letztes Wochenende Fußball gespielt hat.
Klassik
Zauberhände und Zahnspange: Wie ein 16-jähriger Pianist Weimar wieder weltbekannt macht
Justus Eichhorn spielt auf Liszts Flügel, er hat Fans in China und Korea. Sein Debüt-Album kreist um seine Heimatstadt Weimar, wo wir ihn getroffen haben.
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Justus Eichhorn im Garten des Liszt-Hauses in Weimar
© Thomas Victor für Berliner Zeitung
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