Grüne

Zehn-Punkte-Plan für weniger Abschiebungen: Grüne Jugend stellt sich gegen Habeck

In einem Zehn-Punkt-Plan unter dem Titel „Humanität durch Sozialstaat“ wendet sich die Grüne Jugend um Sprecherin Jette Nietzard vom Weg der Parteispitze ab.

Len Sander
Len Sander
3 Min
Jette Nietzard ist seit Oktober 2024 Bundessprecherin der Grünen Jugend.

Jette Nietzard ist seit Oktober 2024 Bundessprecherin der Grünen Jugend.

© Michael Kappeler/dpa

Nach der Bluttat von Aschaffenburg und den migrationspolitischen Vorstößen der Union tun die Grünen sich weiterhin schwer mit ihrem Umgang mit der Zuwanderungs- und Asylpolitik. Vizekanzler Robert Habeck hatte am Anfang der Woche einen „Zehn-Punkte-Plan“ vorgelegt, der unter anderem die „konsequente Abschiebung“ von „nichtdeutschen Gefährdern und Schwerkriminellen“ vorsieht. In der Grünen Jugend rumort es seit Tagen, der niedersächsische Ableger hatte Habeck auf Instagram „Hass und Hetze“ vorgeworfen. Nun hat die Bundesorganisation um Sprecherin Jette Nietzard einen eigenen, alternativen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der von dem Habecks stark abweicht.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*