„Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Studierende ist ein eklatantes Strukturdefizit des deutschen Hochschulsystems und ein soziales Problem“, sagte DSW-Generalsekretär Matthias Anbuhl. Er verwies darauf, dass die Zahl der staatlich geförderten Studienplätze in den vergangenen 15 Jahren um 52 Prozent, die Zahl der staatlich geförderten Wohnheimplätze aber nur um 6 Prozent gestiegen sei. „Diese Schere darf nicht noch weiter auseinandergehen.“
Anbuhl äußerte die Hoffnung, dass ein im Koalitionsvertrag von der Ampel versprochenes Bund-Länder-Programm „Junges Wohnen“, wie von Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) beabsichtigt, Anfang des nächsten Jahres starten kann. Nach früheren Angaben der 46-Jährigen geht es dabei um dreistellige Millionenbeträge. Der DSW-Generalsekretär nannte das Programm wichtig. Es könne mittelfristig Abhilfe schaffen.
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