Zivilverteidigung und Heimatschutz

Zeitenwende mit Heimatschutz: Wir müssen über Wehrhaftigkeit reden

In der DDR gehörte die Ausbildung in Zivilverteidigung zu Schule und Studium. Nach 1990 galt das als verwerflich. Ein Rückblick angesichts neuer Katastrophen.

Maritta Adam-Tkalec Maritta Tkalec
6 Min
Studentinnen der Universität Rostock 1976 im Lager für Zivilverteidigung in Prerow. Die Autorin steht oben links.

Studentinnen der Universität Rostock 1976 im Lager für Zivilverteidigung in Prerow. Die Autorin steht oben links.

© Privat/Sammlung Maritta Tkalec

Es zeigt Studentinnen der Universität Rostock im Jahr 1976 während der obligatorischen, zum Studium gehörenden vierwöchigen Ausbildung in Zivilverteidigung (ZV). Die gut gelaunte Person oben links bin ich. Wie man der Ausstaffierung mit Uniformen der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) inklusive Käppi und Koppel (mit DDR-Emblem) schon ansieht, lief die staatsbürgerliche Persönlichkeitsstärkung recht militärisch ab. Ich kenne seit jenen Tagen jedenfalls die Trageeigenschaften von Knobelbechern.

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