Im Streit um das private Mauerkreuz-Denkmal am Checkpoint Charlie hat sich der Bürgermeister von Mitte, Joachim Zeller (CDU), für den vorläufigen Erhalt der Installation ausgesprochen. Zeller, zugleich CDU-Landeschef, sagte, es gebe derzeit keinen besseren Vorschlag für die Grundstücke an der Friedrichstraße/Ecke Zimmerstraße."Es darf dort nicht wieder die Stadtbrache früherer Zeiten geben. Das wäre nicht angemessen", erklärte er. Die Installation der Museumschefin Alexandra Hildebrandt, die mehr als 1 000 Holzkreuze und weiß gestrichene Mauersegmente aufstellen ließ, habe darauf aufmerksam gemacht, dass der Ort eine Gestaltung brauche. Der Bezirk werde die Kreuze auf keinen Fall abräumen, auch wenn die Genehmigung für das Denkmal mit dem Jahresende auslaufe. Hildebrandt sagte am Donnerstag, sie bemühe sich weiterhin um eine Pachtverlängerung über den 31. Dezember hinaus. Die BAG Hamm, Verwalterin des Grundstücks, äußerte sich am Donnerstag nicht. (jan.)
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