BSW-Machtkampf

Zerreißprobe im BSW: Thüringer Alleingang fordert die Partei heraus

Während die BSW-Bundesspitze und benachbarte Landesverbände den Thüringer Kurs scharf kritisieren, sieht Ministerpräsident Mario Voigt die Zusammenarbeit sogar gestärkt.

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BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht (l.) und Thüringens BSW-Landeschefin Katja Wolf (r.). Trotz des Streits sieht sich Wagenknecht bestätigt: „Ich bin sehr froh, dass auch die Thüringer Basis kein Weiter -so will.“

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht (l.) und Thüringens BSW-Landeschefin Katja Wolf (r.). Trotz des Streits sieht sich Wagenknecht bestätigt: „Ich bin sehr froh, dass auch die Thüringer Basis kein Weiter -so will.“

© Hannes P Albert/dpa

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) steht derzeit vor einer intensiven innerparteilichen Debatte über seinen künftigen Kurs in Thüringen. Nachdem sich der dortige Landesverband gegen die ausdrückliche Empfehlung des Bundesvorstands für einen Verbleib in der Regierung ausgesprochen hat, fallen die Reaktionen innerhalb der jungen Partei höchst unterschiedlich aus.

Verschärft wird die Situation durch die Entscheidung zweier BSW-Abgeordneter der Erfurter Fraktion, Ministerpräsident Mario Voigt die Gefolgschaft zu versagen. Diese Entwicklung hat eine breite Diskussion über die Handlungsfähigkeit der Brombeer-Koalition sowie über das grundlegende Verhältnis zwischen der Landesebene und der Berliner Parteizentrale ausgelöst.

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