Geopolitik

Zollstreit zwischen China und den USA: Pentagon-Chef Hegseth ist „bereit“ für Krieg

Zumindest rhetorisch eskaliert derzeit der Handelskrieg zwischen Washington und Peking. Nun wählte der US-Verteidigungsminister scharfe Worte.

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Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth äußert sich im US-Fernsehen zum Handelskrieg mit China.

Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth äußert sich im US-Fernsehen zum Handelskrieg mit China.

© Newscom World/imago

Der Zollstreit zwischen den USA und China geht in die nächste Runde. Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in einem Fox-News-Interview, die USA seien „bereit“ gegen China in den Krieg zu ziehen. Zuvor sorgte die chinesische Botschaft in Washington mittels eines Kommentars auf der Plattform X für Aufsehen.

In dem Statement heißt es: „Wenn die USA Krieg wollen, sei es ein Zollkrieg, ein Handelskrieg oder irgendeine andere Art von Krieg, sind wir bereit, bis zum Ende zu kämpfen.“ Daraufhin konterte Hegseth im amerikanischen Fernsehen den X-Post der diplomatischen Vertretung Chinas. Wer sich nach Frieden sehne, müsse sich auf Krieg vorbereiten, so der 44-jährige Republikaner.

Trumps Zollpolitik: China reagiert mit Gegenmaßnahmen

Außerdem sagte Hegseth: „Das ist der Grund, warum wir unser Militär neu aufbauen. Wenn wir einen Krieg mit den Chinesen oder anderen verhindern wollen, müssen wir stark sein, und der Präsident weiß, dass Frieden durch Stärke entsteht.“ Seine Aufgabe als Verteidigungsminister sei es, sicherzustellen, dass sich die USA für alle Eventualitäten – ausdrücklich auch im Indopazifik – vorbereiten.

Zugleich gibt es jedoch auch versöhnliche Töne des Pentagon-Chefs. Zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping herrsche ein „großartiges Verhältnis“. Beide Länder würden dort zusammenarbeiten, wo es möglich sei.

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Präsident Trump kündigte am Dienstag eine Erhöhung von Einfuhrzöllen an. Bereits bestehende Strafzölle gegen China verdoppelte er von zehn auf 20 Prozentpunkte. Trump begründet die Strafzölle damit, dass China nicht genug gegen grenzüberschreitenden Drogenhandel tue. China reagierte daraufhin mit Gegenmaßnahmen. Die politische Führung in Peking teilte mit, man werde ab Mitte März zusätzliche Zölle auf landwirtschaftliche Produkte aus den USA erheben.

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