Nach dem Brand eines Zugs der Niederbarnimer Eisenbahn in Ahrensfelde ist die Ursache für das Feuer weiterhin unklar. Nach Angaben der Bundespolizei gibt es noch keine Hinweise darauf, warum und wie der Brand ausbrach, dies sei Gegenstand der Ermittlungen. Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung soll nun den Zug untersuchen. Laut der Bundespolizei wird der Zug noch eine Weile in Ahrensfelde stehen. Der Feuerwehr zufolge muss vor einem möglichen Abtransport ein Bahntechniker die Transportfähigkeit bestätigen.
Im Bahnhof Ahrensfelde war am Samstagabend ein Zug ausgebrannt. Beim Eintreffen der Feuerwehr gegen 21.50 Uhr standen die drei Waggons am Samstagabend bereits komplett in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Dem Zugführer sei im Bahnhof eine Rauchentwicklung an seinem Zug aufgefallen, weshalb er die Evakuierung veranlasst habe. Fünf Fahrgäste waren demnach im Zug, sie wurden von dem Zugführer und einer Zugbegleiterin rechtzeitig aus dem brennenden Fahrzeug geführt. Niemand wurde verletzt.
Die Berliner Feuerwehr war mit 74 Einsatzkräften vor Ort. Aus Brandenburg wurden etwa 35 Kräfte eingesetzt. Auch die Bundespolizei war vor Ort.
Im Bahnhof Ahrensfelde ist ein Zug der Niederbarnimer Eisenbahn in Brand geraten.
© Olaf Wagner
Der Feuerwehreinsatz wurde am frühen Morgen beendet. Am Sonntagvormittag soll die Brandstelle noch einmal kontrolliert werden, hieß es. Der Bahnhof Ahrensfelde war wegen des Einsatzes zwischen 22 Uhr und 0.30 Uhr komplett gesperrt. Es gab einen Ersatzverkehr mit Bussen. Anschließend wurden die anderen Gleise dort genutzt, weshalb der Zugverkehr nach Angaben der Deutschen Bahn nicht weiter beeinträchtigt wurde. (mit dpa)
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