Politische Projekte stehen heute schneller denn je unter Generalverdacht: Sie gelten vielen sofort als bloße Symbolpolitik. Im Mai 2022 haben Bundesregierung und Bundestag das ambitionierte und kostenintensive Projekt „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ auf den Weg gebracht. Fast genau vier Jahre später tritt Dr. Uta Bretschneider ihren Posten als neue Programmdirektorin des Zentrums an. Am 4. Mai 2026 absolvierte die 41-jährige Kulturwissenschaftlerin ihren ersten Arbeitstag. Zuvor war sie sechs Jahre lang Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums in Leipzig.
Halle
Zukunftszentrum für Deutsche Einheit: „Innerostdeutsche Versöhnung ist nicht der Auftrag“
Das „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ bekommt mit Programmdirektorin Uta Bretschneider ein Gesicht. In der OAZ erläutert sie, was das Haus leisten soll – und was nicht.
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Es soll keine Beruhigungspille für die Deutschen, sondern ein Ort werden, der anregt, informiert und Begegnung stiftet: das Zukunftszentrum in Halle (Saale).
© halle.de
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