Welt-Parkinson-Tag

Parkinson: Gesundheitssystem droht ein medizinischer Tsunami – kann eine Pille helfen?

Parkinson beginnt sehr oft im Darm. Erste Testphasen zeigen, dass eine Pille Linderung bringen kann. Die Phase III würde drei Millionen kosten, doch die Politik mauert.

7 Min
Eine Parkinson-Patientin blickt aus dem Fenster eines Pflegeheims.

Eine Parkinson-Patientin blickt aus dem Fenster eines Pflegeheims.

© Pond5 Images/Imago

Neulich rief Karl Lauterbach zu einer Generaloffensive auf. Der Bundesgesundheitsminister hat einen neuen Feind: Morbus Parkinson heißt der und attackiert immer mehr Menschen. „Wir erleben seit einiger Zeit einen erheblichen Zuwachs an Betroffenen“, sagt Aiden Haghikia.

Der Direktor der Universitätsklinik für Neurologie in Magdeburg war dabei, als Lauterbach in seinem Ministerium die große Offensive ankündigte. Zeugen waren auch Vertreter der Stiftung Yuvedo, die sich das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, der unheilbaren Erkrankung bis 2030 Einhalt zu gebieten, sie heilbar zu machen. Ist das realistisch? „Wir brauchen den nächsten Schritt“, sagt Haghikia.

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