F16-Kampfjets

Zum zweiten Mal in zwei Tagen: Rumänien schießt erneut Drohne in eigenem Luftraum ab

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen hat Rumänien nach eigenen Angaben eine Drohne über dem eigenen Luftraum abgeschossen.

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F-16-Kampfjets der rumänischen Luftwaffe eskortieren ein C-27J Spartan-Flugzeug während einer Luftpolizei-Übung über Ostrumänien.

F-16-Kampfjets der rumänischen Luftwaffe eskortieren ein C-27J Spartan-Flugzeug während einer Luftpolizei-Übung über Ostrumänien.

© Andreea Alexandru/AP/dpa

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen hat Rumänien nach eigenen Angaben eine Drohne im eigenen Luftraum abgeschossen. Wie das rumänische Verteidigungsministerium mitteilte, erfassten die Radarsysteme am Samstagmorgen um 8.22 Uhr ein unbefugtes Eindringen einer Drohne in den nationalen Luftraum. Die Drohne flog demnach in der Nähe der ukrainischen Grenze.

Zwei F-16-Kampfjets der rumänischen Luftwaffe stiegen laut Ministerium auf, identifizierten das Ziel und schossen es ab. Der Abschuss erfolgte über einem unbewohnten Gebiet nahe der Grenze. Rumänien ist Nato-Mitglied und teilt laut Reuters eine rund 650 Kilometer lange Landgrenze mit der Ukraine. Die Herkunft der zweiten Drohne war zunächst nicht offiziell bestätigt.

Was über die Herkunft der Drohne bekannt ist

Das Verteidigungsministerium machte in der Erklärung zunächst keine Angaben zur Herkunft der Drohne. Verteidigungsminister Radu Miruță erklärte auf X, der Einschlagsort und die Trümmer würden derzeit ausgewertet. Das Muster stimme jedoch mit „früheren bestätigten Flügen russischer Drohnen“ überein. Eine Reaktion aus Russland zu dem Vorfall lag zunächst nicht vor.

Bereits am Freitag hatte ein rumänischer F-16-Jet laut Reuters eine Drohne im rumänischen Luftraum abgeschossen – zum ersten Mal überhaupt, nach mehreren vorangegangenen Luftraumverletzungen. Die rumänische Generalstaatsanwaltschaft bestätigte laut Außenministerin Oana Țoiu, dass es sich um eine Drohne vom Typ Shahed handelte, wie sie von russischen Streitkräften verwendet wird.

Die Nato teilte mit, dass am Freitag neben zwei rumänischen F-16-Jets vom Luftwaffenstützpunkt Fetești auch zwei italienische Eurofighter Typhoon vom Stützpunkt Mihail Kogălniceanu zur Identifizierung des Flugobjekts alarmiert wurden. Die Nato stehe in engem Kontakt mit rumänischen Behörden.

Wiederholte Drohnenvorfälle in Rumänien

Rumänien hat laut Reuters seit Beginn russischer Angriffe auf ukrainische Häfen im Jahr 2022 30 Verletzungen durch russische Drohnen gemeldet. Im Mai stürzte eine Drohne in ein Wohngebäude in der südostrumänischen Stadt Galați nahe der ukrainischen Grenze. Zwei Menschen wurden verletzt.

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Im Juni explodierte laut Euronews eine ukrainische Seedrohne im rumänischen Hafen Constanta. Die ukrainische Marine erklärte zu dem Zeitpunkt, die Drohne sei durch russische elektronische Kampfführung vom Kurs abgekommen.

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