„Früher war alles besser“, heißt es oft, wenn an Stammtischen über die automobile Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte diskutiert wird. Es gab weniger Elektronik im Auto – und das Familienmobil ließ sich zur Not noch selbst reparieren. Dass ausgerechnet diese digitalen Helfer jedoch entscheidend dazu beigetragen haben, die Zahl der Verkehrstoten zu senken, wird dabei gerne übersehen.
Früher soll also alles besser gewesen sein? Die Realität sieht anders aus. Früher mussten Automobile alle 5000 Kilometer zur Inspektion in die Werkstatt, und bei der dritten Hauptuntersuchung (TÜV) nach sechs Jahren kam nicht selten das unerwartete Aus für das geliebte Fahrzeug. Durchgerostet, Bremsen oder Stoßdämpfer defekt und daher nicht mehr verkehrssicher, bekam man dann häufig zu hören.
Mobilität
Zurück in die Zukunft: Warum Automobildesigner heute wieder von gestern träumen
Früher war alles besser – ist das wirklich so? Heute holen E-Autos und ihre Designer Emotionen aus der Vergangenheit zurück und machen sie wieder (er-)fahrbar.
Walther Wuttke
7 Min
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Der Excalibur steht wie kaum ein anderes Auto für den Retro-Trend.
© Imago
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