Jubiläen

Zweimal feiern: 25 Jahre Jüdisches Museum Berlin, 80 Jahre Daniel Libeskind

Die Jubiläumsausstellung „Between the Lines“ im Jüdischen Museum Berlin präsentiert Skizzen und Modelle seines Architekten Daniel Libeskind. Er wird am 12. Mai 80 Jahre alt.

6 Min
Der Architekt Daniel Libeskind vor dem Jüdischen Museum. Seit 8. Mai wird dort die Ausstellung „Between the Lines. Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin“ gezeigt.

Der Architekt Daniel Libeskind vor dem Jüdischen Museum. Seit 8. Mai wird dort die Ausstellung „Between the Lines. Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin“ gezeigt.

© Joerg CARSTENSEN

Die Geschichte des Jüdischen Museums Berlin ist eine Erfolgsgeschichte. Das lässt sich an den Besucherzahlen ablesen: In den letzten 25 Jahren waren es etwa 15 Millionen, im Schnitt täglich 2000, womit es zu einem der meistbesuchten Museen Deutschlands zählt. Aber man sieht den Erfolg auch daran, wie das Museum es schafft, ein Ort zu sein, der über die lange und komplexe Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland aufklärt, ohne sie auf den Holocaust zu reduzieren – und dabei zugleich der Ermordung der Juden in der Hauptstadt der Täter jene zentrale Bedeutung einräumt, die diesem einzigartigen Zivilisationsbruch zusteht.

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