Das Kunstkollektiv Slavs and Tatars feiert 2026 sein zwanzigjähriges Bestehen. 2006 als Lesegruppe von Payam Sharifi und Kasia Korczak gegründet, beschäftigt sich das Kollektiv seither mit dem Raum „östlich der ehemaligen Berliner Mauer und westlich der Chinesischen Mauer“: Eurasien. Eine Region, in der sich Sprachen, Religionen, Kulturen und Geschichten überlagern, widersprechen und gegenseitig beeinflussen.
Installationen, Bücher, Performances und Forschung gehören ebenso zur Praxis von Slavs and Tatars wie wiederkehrende eurasische Motive. Was zunächst selbstironisch und vertraut wirkt – etwa saure Gurken, Samoware oder Monobrauen – offenbart auf den zweiten Blick komplexe Wechselwirkungen zwischen Symbolen, Sprachen und politischen Ordnungen.
Kunstkollektiv
„Uns interessiert, was die Menschen verbindet“
Das Kollektiv Slavs and Tatars macht Kunst sichtbar, die sonst oft übergangen wird: jene aus der Region zwischen der Berliner und der Chinesischen Mauer.
Maria Nitulescu
5 Min
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Slavs & Tatars: Stan de Natris, Payam Sharifi und Kasia Korczak vor ihrem Studio in Berlin-Moabit.
© Felix Brüggemann für EST.
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