Schlösser

Zwischen märkischem Sand und demokratisierter Machtarchitektur: Ein Besuch auf Schloss Neuenhagen

Andreas Unterberger hat gemeinsam mit seiner Frau ein Schloss gekauft. Es ist ein ambitioniertes Projekt – und ein Geheimtipp für Ausflügler.

7 Min
Schloss Neuenhagen im Mai: Hier ist von einem Verkauf noch keine Rede.

Schloss Neuenhagen im Mai: Hier ist von einem Verkauf noch keine Rede.

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Auf dem Weg nach Schloss Neuenhagen fährt man – am besten mit dem Oldtimer-Cabrio – durch abgelegene Orte, von denen in Berlin noch nie jemand gehört hat: Blumberg, Tiefensee, Höhenland. Das zu verpassen, gereicht den Hauptstädtern nicht zum Vorteil, denn: „Das ist die Toskana von Brandenburg“, sagt Andreas Unterberger, der Hausherr, während er an einem sonnigen Tag Ende Mai über die weiten Felder blickt. Für ihn, einen gebürtigen Schweden und aufgewachsen in Österreich, ist dieses tägliche Urlaubsgefühl der Lohn für ein Projekt, wofür ihn viele als verrückt bezeichnet haben dürften.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*