Der bayerische Freistaat gibt am morgigen Dienstag in München 173 gestohlene Kulturgüter an die Republik Zypern zurück. Kunstfahnder des Landeskriminalamtes hatten die Fresken, Mosaike und Ikonen im Wert von rund 15,34 Millionen Euro 1997 bzw. 1998 sichergestellt. Die Kulturgüter, die zum Unesco-Welterbe gehören, stammen zum Teil aus Kirchen und Kapellen aus dem von der Türkei besetzten Norden der Insel. Eine zentrale Rolle spielte ein in München lebender Restaurator, der weltweit illegal mit byzantinischen Kunstwerken handelte. Nachdem das Oberlandesgericht München im Februar endgültig einen großen Teil des Diebesgutes Zypern zugesprochen hat, wird es nun von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Justizministerin Beate Merk zurückgegeben. (epd)
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