Vor der Ostseeküste bei Steinbeck, Landkreis Nordwestmecklenburg, hat sich ein etwa zehn Meter langer Wal in einem Fischernetz verfangen. Eine Passantin bemerkte das Tier am Dienstagnachmittag und alarmierte daraufhin die Behörden. Die Wasserschutzpolizei Wismar leitete umgehend einen Rettungseinsatz ein, wie die Beamten mitteilten.
Seeadler, Fischotter und wilde Katzen: Diese Tiere leben in Berlin
Ein Fischer, dessen Netz dem Wal zum Verhängnis geworden war, nahm das Netz auf und durchtrennte es, sodass das Tier wieder Richtung offene See schwimmen konnte. Ein Polizeiboot begleitete den Wal über einen Zeitraum von 35 Minuten, um sicherzustellen, dass er sich weiter unbeeinträchtigt bewegen kann. Doch wie die Behörden feststellten, blieb eine Leine um den Körper des Meeressäugers verfangen.
Tödliche Haiattacke: Behörden jagen Tiere vor Nouméa
Es wird vermutet, dass es sich bei dem Wal um dasselbe Tier handelt, das bereits am 3. März im Hafen von Wismar gesichtet wurde. Die Leine könnte sich möglicherweise schon vor mehreren Tagen um den Körper des Wals gewickelt haben und behindert ihn weiterhin. Um das Tier zu schützen und weitere Maßnahmen zu koordinieren, wurden das Meereskundemuseum Stralsund, die Verkehrszentrale Travemünde und die Besatzung des Umweltschutzschiffs „Triton“ der Organisation Sea Shepherd informiert. Laut den Behörden besteht derzeit keine Gefahr für die Schifffahrt.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]