Das Naturschutzgebiet Biederitzer Busch östlich der Elbe bei Magdeburg soll künftig mit speziell ausgebildeten Spürhunden und Lockfallen vor dem Asiatischen Laubholzbockkäfer geschützt werden. Das gab die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt bekannt. Ziel sei es, befallene Bäume schneller zu erkennen.
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Für die Kontrollen sollen in dem Naturschutzgebiet östlich der Elbe bei Magdeburg zugewachsene Gassen freigeschnitten werden. Das soll den Erhalt des Waldbestandes gewährleisten. Hintergrund der Maßnahmen: Im August vergangenen Jahres waren zwei befallene Bäume entdeckt worden. In der Folge mussten auch Bäume im Umkreis von 100 Metern gefällt werden. In den entstandenen Kahlflächen sollen nun Stieleichen gepflanzt werden.
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Der aus Asien stammende Käfer wurde in Sachsen-Anhalt erstmals 2014 gesichtet. Er befällt nahezu alle heimischen Laubgehölze. Besonders gefährdet sind laut der Landesanstalt Ahorn, Birke, Pappel, Weide und Rosskastanie. Bei einem Fund müssen besondere Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet werden. Die Behörde bat die Bevölkerung, Sichtungen des Käfers oder auffällige Bäume zu melden.
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