Landtagswahl

Aktuelle Umfrage für Sachsen-Anhalt: AfD erreicht neuen Rekordwert, CDU und SPD abgeschlagen

Im September wählen die Menschen in Sachsen-Anhalt eine neue Landesregierung. Die AfD könnte die Wahl Umfragen zufolge klar für sich entscheiden.

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Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze käme auf 24 Prozent der Stimmen.

Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze käme auf 24 Prozent der Stimmen.

© Carsten Koall/dpa

Wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, würde die AfD mit 42 Prozent klar stärkste Kraft werden. Dies ergibt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag des Nachrichtenportals Nius. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze käme mit 24 Prozent deutlich dahinter auf Platz zwei.

Im Vergleich zur Landtagswahl 2021 würde die CDU damit 13 Prozentpunkte verlieren. Damit baut die AfD ihren Vorsprung auf die CDU weiter aus.

Ebenfalls deutlich hinter der AfD und CDU käme die Linke mit 13 Prozent der Stimmen. Die SPD würde mit sechs Prozent der Stimmen knapp den Einzug in den Landtag schaffen. Sowohl die Grünen als auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) würden mit jeweils vier Prozent die Fünf-Prozent-Hürde verfehlen und so den Einzug in das Landesparlament verpassen. Ebenso die FDP, die der Umfrage zufolge auf drei Prozent kommt. Derzeit sind die Liberalen noch Teil der Regierungskoalition.

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am sechsten September

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist für den sechsten September 2026 angesetzt. Die derzeitig regierende schwarz-rot-gelbe Regierungskoaliton könnte der Umfrage zufolge durch das Ausscheiden der FDP aus dem Landtag nicht fortgeführt werden. Auf eine Mehrheit käme ein Bündnis aus CDU, SPD und Linken. Diese Koalition läge mit 43 Prozent knapp vor der AfD.

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Insgesamt fallen 15 Prozent der Stimmen auf Parteien, die nicht im Landtag vertreten sind. Parlamentarische Mehrheiten wären dadurch rechnerisch bereits ab etwa 43 Prozent möglich - die AfD würde dies mit 42 Prozent der Stimmen knapp verfehlen.

Im September finden in einem weiteren ostdeutschen Bundesland, in Mecklenburg-Vorpommern, Landtagswahlen statt. In einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Instituts Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR) kam die Partei auf 36 Prozent. Die SPD kommt der Umfrage zufolge auf 27 Prozent. Auf den dritten Platz kam die Linke mit 13 Prozent und überholte damit die CDU, die auf zehn Prozent abrutschte. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erreichte fünf Prozent und müsste demnach um den Einzug in den Landtag bangen. Die Grünen kämen mit vier Prozent derzeit nicht ins Parlament, ebenso wenig die FDP, deren Wert laut NDR nicht mehr gesondert ausgewiesen wurde.

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