Die Ausfuhren deutscher Unternehmen in die Länder Mittel- und Osteuropas sowie Zentralasiens sind im ersten Quartal kräftig gewachsen. Der Handel mit der Region übertrifft inzwischen den mit den USA und China zusammen.
Die Exporte haben im ersten Quartal im Vorjahresvergleich um 5,5 Prozent auf rund 75 Milliarden Euro zugelegt. Das teilte der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft mit.
Der gesamte Handelsumsatz mit der Region legte demnach um 3,5 Prozent auf 141 Milliarden Euro zu. Das sei deutlich mehr als der Umsatz mit den USA und China zusammen, der bei 122 Milliarden Euro gelegen habe, so der Verband.
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Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien am wichtigsten
Die vier wichtigsten östlichen Absatzmärkte für deutsche Unternehmen sind nach Angaben des Ost-Ausschusses Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien. Die Lieferungen in diese Länder stiegen im ersten Quartal um fast vier Milliarden Euro. Auch die Exporte in Länder Südosteuropas wie Kroatien, Serbien, Bulgarien und Slowenien hätten deutlich zugelegt, teilte der Verband mit.
Rückläufig entwickelten sich dagegen die Ausfuhren in die Ukraine. Der Ost-Ausschuss führte dies in erster Linie auf hohe Vergleichswerte aus dem Vorjahr zurück. „Umso wichtiger wäre es, dass deutsche Unternehmen dort bei Ausschreibungen mehr zum Zug kommen“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Philipp Haußmann.
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wurde 1952 gegründet und vertritt die Interessen deutscher Unternehmen in 29 Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, des Südkaukasus sowie Zentralasiens. (mit AFP)
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