KI-Sicherheit

Neues KI-Sicherheitsinstitut: Welche Risiken will die Bundesregierung erkennen?

Der Nationale Sicherheitsrat reagiert auf die wachsenden Risiken künstlicher Intelligenz. Ein neues Institut soll Fähigkeiten und Gefahren moderner Modelle analysieren.

2 Min
Die Regierung gründet ein KI-Sicherheitsinstitut.

Die Regierung gründet ein KI-Sicherheitsinstitut.

© Sebastian Gollnow/dpa

Der Nationale Sicherheitsrat hat die Einrichtung eines KI-Sicherheitsinstituts beschlossen. Die Bundesregierung will damit Chancen und Risiken moderner Modelle künstlicher Intelligenz besser einschätzen können.

Das Institut soll die Kapazitäten zur Analyse der Fähigkeiten moderner KI-Modelle einschließlich ihrer Risiken bündeln, wie die Bundesregierung mitteilte. Es soll sich zudem stärker mit vergleichbaren Einrichtungen im Ausland austauschen und gemeinsam mit internationalen Partnern auf einheitliche Standards im Umgang mit KI hinwirken.

Zahlreiche Staaten verfügen bereits über solche Institute. In Deutschland nahm bislang das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Aufgaben in diesem Bereich wahr. Ein internationales Treffen zur Standardisierung im KI-Bereich fand nach Angaben der Regierung im Dezember in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul statt, bei dem auch das BSI vertreten war.

Versorgungsgesetze sollen überprüft werden

Der Sicherheitsrat unter Leitung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) befasste sich darüber hinaus mit der sicherheitspolitischen Lage im Nahen und Mittleren Osten. Beschlossen wurde zudem, Gesetze zur Versorgung der Bevölkerung und der Streitkräfte mit lebenswichtigen Gütern sowie zur kritischen Infrastruktur zu überprüfen und an die aktuellen Herausforderungen anzupassen.

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Die schwarz-rote Bundesregierung hatte den Nationalen Sicherheitsrat im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, um auf Krisen und Bedrohungen aller Art schnell und effektiv reagieren zu können. Neben Mitgliedern der Bundesregierung und der Sicherheitsbehörden können auch Vertreter der Länder zu den Sitzungen eingeladen werden. (mit dpa)

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