Die Polizei-Inspektion Magdeburg setzt bei der Bearbeitung sogenannter Cold Cases auf externe Unterstützung. Medienberichten zufolge plant Projektleiter Henry Dieringer für Ende September einen Hackathon in Halle, bei dem Teilnehmer Lösungsansätze für bislang ungeklärte Ermittlungsfälle erarbeiten sollen. Als Hackathon werden Veranstaltungen bezeichnet, bei denen Teilnehmende in begrenzter Zeit gemeinsam an Problemstellungen arbeiten.
Insgesamt stehen laut Dieringer 30 Plätze zur Verfügung. Bewerbungen lägen bereits in größerer Zahl vor. Der inhaltliche Schwerpunkt der Veranstaltung soll auf dem Bereich Cybercrime liegen, also auf Straftaten im digitalen Raum.
Mit dem Format will die Polizei einen frischen Blick auf Fälle ermöglichen, bei denen die eigenen Ermittlungen ins Stocken geraten sind. Cold Cases sind ungelöste Fälle, die nach erfolgloser Bearbeitung zunächst zurückgestellt wurden und später wieder aufgegriffen werden können.
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