Verbraucher

Rente, Tankrabatt, Grundsicherung: Das ändert sich für Verbraucher im Juli

Mit dem kommenden Monat gibt es einige Neuerungen. Die wichtigsten Informationen im Überblick.

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Millionen Rentner erhalten ab Juli mehr Geld.

Millionen Rentner erhalten ab Juli mehr Geld.

© Future Image/imago

Im Juli kommen zahlreiche Änderungen auf die Verbraucher zu. Es gibt eine Rentenerhöhung, zudem heißt das Bürgergeld zukünftig Grundsicherung. Im neuen Monat läuft zudem der von der Bundesregierung festgelegte Tankrabatt aus. Die wichtigsten Informationen im Überblick.

Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland erhalten ab Juli mehr Geld. Die Altersbezüge steigen um 4,24 Prozent. Grund ist die Entwicklung der Bruttolöhne im Vorjahr, an die die Rentenhöhe gekoppelt ist. Für eine Standardrente bei durchschnittlichem Verdienst und 45 Beitragsjahren bedeutet das laut Bundesarbeitsministerium ein Plus von 77,85 Euro im Monat.

Neuerung im Juli: Mindestlöhne steigen

Das Bürgergeld wird zum 1. Juli von der neuen Grundsicherung für Arbeitssuchende abgelöst. Bereits erlassene Bescheide blieben gültig, die Geldleistungen würden ohne Unterbrechung gezahlt, teilte die Bundesagentur für Arbeit mit. Mit dem Systemwechsel werden Empfänger stärker zur Mitwirkung verpflichtet. Leistungen können schneller gekürzt oder gestrichen werden, etwa wenn Termine im Jobcenter versäumt oder Fördermaßnahmen abgebrochen werden. CDU, CSU und SPD hatten die Abkehr vom Bürgergeld im Koalitionsvertrag vereinbart. Auch der Vermittlungsvorrang vor Aus- und Weiterbildung kehrt zurück, Karenzzeiten für Vermögen und Mietkosten fallen weg.

An den Tankstellen steigen die Preise: Mit dem Auslaufen des sogenannten Tankrabatts erhöht sich die Energiesteuer wieder um rund 14 Cent pro Liter. Inklusive Umsatzsteuer werden Diesel und Benzin um knapp 17 Cent pro Liter teurer. Flugtickets könnten dagegen billiger werden. Die Luftverkehrsteuer sinkt für Kurzstreckenflüge von 15,53 auf 13,03 Euro, für Mittelstrecken von 39,34 auf 33,01 Euro und für Langstrecken von 70,83 auf 59,43 Euro. Ob die Fluggesellschaften die Senkung weitergeben, ist offen.

Für Päckchen aus Drittländern wie den USA, China oder Großbritannien mit einem Warenwert bis 150 Euro wird eine pauschale Zollgebühr von drei Euro fällig. Die Mindestlöhne in der Pflege steigen: Hilfskräfte erhalten künftig 16,52 Euro pro Stunde, qualifizierte Hilfskräfte 17,80 Euro und Pflegefachkräfte mindestens 21,03 Euro.

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Kioske, Tankstellen und andere kleinere Vertriebsstellen müssen ausgediente E-Zigaretten zurücknehmen. Der Grundfreibetrag auf dem Pfändungsschutzkonto steigt zudem von 1560 auf 1590 Euro pro Monat. (mit dpa)

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