Bei einem schweren Busunfall in den Niederlanden sind am Montagmorgen acht Menschen verletzt und in Krankenhäuser gebracht worden. Einige von ihnen erlitten nach Angaben der niederländischen Polizei schwere Verletzungen. In dem Reisebus saßen mehr als 50 Menschen, überwiegend deutsche Schüler im Teenageralter.
Der Unfall ereignete sich gegen 4.15 Uhr auf der Autobahn A28 bei Wezep in der Provinz Gelderland. Der Reisebus mit österreichischem Kennzeichen fuhr nach Angaben der Einsatzkräfte auf einen Kleintransporter auf. Warum es zu der Kollision kam, ist bislang nicht geklärt.
Reisebus kippt nach Zusammenstoß auf die Seite
Nach der Kollision durchbrach der Bus die Leitplanke, überquerte die Gegenfahrbahn und kam auf der anderen Straßenseite auf der Seite zum Liegen. Der Kleintransporter wurde bei dem Aufprall auseinandergerissen. Sein Fahrer gehört nach Angaben der Polizei zu den acht Menschen, die ins Krankenhaus gebracht wurden.
Wie der niederländische Sender NOS unter Berufung auf die Polizei berichtete, waren einige der Verletzten in einem ernsten Zustand. Weitere Businsassen wurden mit leichteren Verletzungen noch am Unfallort versorgt. Bei ihnen handelte es sich demnach vor allem um Schnittwunden durch Glassplitter.
Wrackteile liegen auf der Autobahn.
© Jeroen Jumelet/imago
Feuerwehr holt Schüler über das Dach aus dem Bus
Aufnahmen vom Unfallort zeigen, wie die Feuerwehr die Jugendlichen über das Dach aus dem umgestürzten Reisebus holte. Leicht verletzte Schüler wurden anschließend in einer Sporthalle in Wezep betreut. Auch Mitarbeiter des Roten Kreuzes waren dort im Einsatz, berichtete das regionale Nachrichtenportal ZwolleNu.
Die A28 wurde nach dem Unfall in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Trümmerteile lagen über mehrere Hundert Meter auf der Fahrbahn. Die niederländische Straßenbehörde Rijkswaterstaat rechnete damit, dass die Bergung, die polizeiliche Untersuchung und die Reparaturarbeiten bis in den Abend dauern könnten.
Woher die deutsche Schülergruppe genau stammt und wohin sie unterwegs war, teilten die Behörden zunächst nicht mit. Die Polizei untersucht nun, warum der Reisebus auf den Kleintransporter auffuhr.
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