Nach seinem bislang besten Auftritt im Trikot des 1. FC Union Berlin blieb Marin Ljubicic bescheiden. Fast schon ein wenig demütig gab er in der Mixed Zone des Braunschweiger Eintracht-Stadions jedem einzelnen Journalisten erst einmal die Hand, bedankte sich für die Glückwünsche zu seiner spielentscheidenden Leistung und beantwortete dann geduldig die Fragen zu seiner Person, vor allem aber die zu seiner langen Leidenszeit in den zurückliegenden Monaten.
Ziemlich genau eine Stunde war zwischen Braunschweig und den Köpenickern gespielt, da beorderte Trainer Mauro Lustrinelli den kroatischen Angreifer zu sich an die Seitenlinie, um ihn für den bemühten, aber insgesamt sehr glücklosen Emmanuel Latte Lath in die Partie zu bringen. Nicht absehbar war, dass Ljubicic die etwas mehr als 30 Minuten, die ihm noch blieben, derart effektiv nutzen würde. Zunächst bereitete er den 2:2-Ausgleichstreffer von Tom Rothe nach einem Eckstoß von Josip Juranobic per Kopf vor, dann traf er selbst noch doppelt zum 4:2-Endstand.
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Horst Heldt (l., hier mit Union-Präsident Dirk Zingler) bekommt auf den letzten Metern des Sommer-Transferfensters noch ordentlich zu tun.
© O. Behrendt/imago
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