In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der offiziell registrierten Prostituierten im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Halle waren im vergangenen Jahr rund 320 Personen im Bundesland in der Prostitution tätig. Das entspricht einem Rückgang von 14 Prozent gegenüber 2024.
Wie das Landesamt weiter mitteilte, besaßen mehr als 80 Prozent der angemeldeten Sexarbeiter keinen deutschen Pass. Der überwiegende Teil stammte aus Rumänien, Ungarn und Bulgarien. Drei Viertel der Betroffenen waren zwischen 21 und 44 Jahre alt. Angaben zur Geschlechterverteilung machte die Behörde nicht.
Die tatsächliche Zahl der in Sachsen-Anhalt tätigen Prostituierten dürfte höher liegen, als die Statistik ausweist. Erfasst werden ausschließlich Personen, die sich behördlich angemeldet haben. Eine solche Anmeldung ist für alle, die in diesem Bereich arbeiten, gesetzlich vorgeschrieben.
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