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Sachsen-Anhalt

Schulze zur Wahl in Sachsen-Anhalt: „Haben keinen Regierungsauftrag mehr“

AfD siegt deutlich in Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent. Doch was bedeutet das für die Regierungsbildung? Die OAZ berichtet weiter live.

BLZ
2 Min
Sven Schulze, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, sieht den Regierungsauftrag bei der AfD.

Sven Schulze, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, sieht den Regierungsauftrag bei der AfD.

© dts Nachrichtenagentur/imago

Der Rekordsieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat am Montag ein bundesweites Echo ausgelöst. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fand bei einer Pressekonferenz am Mittag deutliche Worte: „Wir sind alle zutiefst schockiert, wir haben es in dieser Form so nicht erwartet.“

Auch Ministerpräsident Sven Schulze fand deutliche Worte. Er sprach von einer „schweren Niederlage für die CDU“. Weiter sagte er: „Wir haben keinen Regierungsauftrag mehr“. Die „Entscheidungen und Geschicke, wie es in Sachsen-Anhalt in den nächsten Jahren weitergeht“, lägen jetzt „im Landtag bei den Abgeordneten, die gewählt sind“.

Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit deutlichem Vorsprung vor der bislang regierenden CDU gewonnen, die absolute Mehrheit jedoch verfehlt.

AfD hatte 39 Sitze gewonnen

Im Landtag von Sachsen-Anhalt werden damit 39 der 83 Sitze an die AfD gehen. Die CDU-Fraktion schrumpft auf nur noch 15 Mandate. Die SPD, die Grünen und die Linke erhalten demnach jeweils acht Mandate. Das BSW zieht mit fünf Abgeordneten in das Landesparlament ein.

Zuvor hatte die Landeswahlleitung in Halle an der Saale bekannt gegeben, dass die AfD mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund auf 43,8 Prozent kommt. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze erreichte 17,2 Prozent.

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In den Magdeburger Landtag zogen außerdem die SPD mit 9,3 Prozent, die Grünen mit 8,9 Prozent, die Linke mit 8,6 Prozent und das BSW mit 5,3 Prozent ein. Die FDP scheiterte dagegen mit 2,6 Prozent am Wiedereinzug. Zuletzt war sie noch in sechs der 16 Landesparlamente vertreten.

Lesen Sie mehr über den Wahlabend und die Entwicklungen danach hier: Die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung begleitet die Wahlen im Liveblog.

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