Dirk Panter gilt als einer, der die Zahlen kennt. Als faktenorientierter Politiker, für den Argumente aus der sauberen Excel-Tabelle mehr wiegen als markige Worte. In der sächsischen Wirtschaft genießt er als Minister hohes Ansehen.
Wer mit dem gebürtigen Badener zusammenarbeitet, beschreibt ihn als Arbeitstier: 60-Stunden-Wochen sind für ihn Normalität, Arbeit und Erreichbarkeit am Wochenende inklusive. „Ich kann damit umgehen, man weiß, worauf man sich einlässt“, sagt er selbst dazu.
Als Wirtschaftsminister changiert der fließend Englisch sprechende Panter zwischen zwei Welten – dem Krisenmanagement bei Volkswagen in Zwickau auf der einen und der Ansiedlungseuphorie in der boomenden Chip-Industrie auf der anderen Seite, für die er regelmäßig nach Asien reist.
Interview
„Leipzig als Standort für Rüstungsindustrie?“ – „Grundsätzlich ja“: OB-Kandidat Dirk Panter im Interview
Der OB-Kandidat der SPD sprach mit der OAZ über die Finanznot der Messestadt, die Sicherheit am Hauptbahnhof und Chancen für die Rüstungsindustrie.
8 Min
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In seiner Funktion als Wirtschaftsminister hat Dirk Panter große Gestaltungsspielräume: Warum möchte er Oberbürgermeister in Leipzig werden?
© Robert Michael/dpa
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