„In der vergangenen Nacht ist unser Vater, Ralf Richter, verstorben“, schrieb Maxwell Richter, der Sohn des Schauspielers, am Dienstag in einem emotionalen Post auf Instagram. Im Alter von 69 Jahren ist Richter in der Nacht zuvor „unerwartet und viel zu früh“ gestorben, wie auch sein Management laut Medienberichten bestätigte.
Sowohl bei seiner Familie als auch bei seinen Fans ist die Trauer um den gebürtigen Essener groß. In seinem Beitrag schrieb Maxwell Richter weiter: „Für uns ist gerade eine Welt stehen geblieben (…) Wir können im Moment kaum Worte dafür finden, was sein Tod für unsere Familie bedeutet.“ Doch offenbar stehen die Angehörigen nicht nur emotional vor einer schweren Zeit.
Kosten für einen würdevollen Abschied
In einem weiteren Instagram-Post bittet der Sohn des verstorbenen „Das Boot“-Stars nun um Spenden für die Beisetzung. „Der Verlust meines Vaters Ralf trifft unsere Familie tief. Gleichzeitig stehen wir vor den Kosten, die ein würdevoller Abschied mit sich bringt“, heißt es darin. Menschen aus dem eigenen Umfeld hätten deshalb eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um die Familie in der schweren Zeit zu unterstützen. „Jede Spende, jedes Teilen und jede liebe Nachricht bedeutet uns sehr viel.“
In dem Post ist auch der dazugehörige Spendenlink angegeben, der wiederum auf eine Website verweist, auf der ausdrücklich betont wird, dass die Aktion nicht von Maxwell Richter oder anderen Angehörigen initiiert worden ist. Sämtliche Spenden würden jedoch vollständig an die Familie weitergeleitet, heißt es.
„Mit seinem Tod stehen Maxwell, Aline und seine Enkel Justin und Mila neben der Trauer auch vor den Kosten, die ein würdevoller Abschied mit sich bringt“ – diese finanzielle Belastung könne die Familie nicht allein tragen. „Deshalb möchten wir helfen.“
Am Donnerstagvormittag (Stand 17. September, 11 Uhr) wurden über 8000 Euro für die Beisetzung des Schauspielers gespendet.
Kritik von Fans am Spendenaufruf für Ralf Richter
Bei den Fans des Schauspielers löst die Spendenaktion gemischte Gefühle aus. Zwar bringen in den Kommentaren unter Maxwell Richters Post zahlreiche User ihre Anteilnahme zum Ausdruck, doch haben viele nur wenig Verständnis für die Bitte um Spenden. „Mein Beileid, aber solche Kosten muss jede Familie selber tragen.“ Andere empfinden den Aufruf als „frech“ oder „anrüchig“.
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Der Tod von Ralf Richter am Montagabend kam für Fans, Freunde, Weggefährten und Angehörige unerwartet. Der Schauspieler stand nach seinem Durchbruch in Wolfgang Petersens Klassiker „Das Boot“ (1981) auch in den vergangenen Jahren noch häufig vor der Kamera – zuletzt jedoch vor allem in kleineren Produktionen.
Wie Maxwell Richter der Bild sagte, habe sein Vater jedoch bereits seit längerem gesundheitliche Probleme gehabt: „Er litt an COPD und einer Herzunterfunktion. Eine Vene zum Herzen hat nicht mehr richtig gearbeitet. Deshalb war er schon vor ein paar Monaten in der Klinik. Danach hat er weiter abgebaut.“
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