Im Château Royal wurde am Donnerstagabend gefeiert, was am 19. September erstmals den Leserinnen und Lesern der Wochenendausgaben der Berliner Zeitung und der Ostdeutschen Allgemeinen in die Hände fällt – der Launch von Est., dem neuen Lifestyle-Supplement der Ostdeutschen Medienholding.
Bei Dinner und Drinks kam ein handverlesener Kreis geladener Gäste aus Mode, Design, Kunst, Wirtschaft, Diplomatie und Medien zusammen, um den Start eines Magazins zu begehen, das eine Himmelsrichtung zum Programm macht.
V.l.n.r.: Barbara Russ (Editor-in-Chief Est.), Julian Daynov (Editor-at-Large Est.), Silke Friedrich (Publisher Est.)
© Henk Hogerzeil/Berliner Zeitung
Denn Est. richtet den Blick konsequent nach Osten: von Ostdeutschland über Osteuropa bis nach Zentralasien und Fernost. Erzählt wird entlang der Themen Mode, Design, Kunst, Reise, Geschmack, Wirtschaft und Kultur – und vor allem entlang der Menschen, Ideen und Orte, die diese Regionen heute prägen.
Der Titel ist dabei bewusst vieldeutig gewählt: Est. steht für den Osten, zugleich heißt „est“ in vielen europäischen Sprachen schlicht „ist“ – ein selbstbewusstes Bekenntnis zur Gegenwart. Und nicht zuletzt schwingt das englische „established“ mit: gewachsene Qualität, kulturelle Substanz, eigene Maßstäbe.
Ein neuer Blick gen Osten
„Wir interessieren uns nicht für einen Blick auf eine vermeintliche Peripherie, sondern für Gegenwart, Ideenreichtum und Aufbruch einer Region, die wir als sehr inspirierend empfinden“, sagt die Chefredakteurin Barbara Russ. Die Verlegerin Silke Friedrich sieht in Est. die konsequente Fortführung des langjährigen Engagements des Hauses für den Osten, diesmal über Landesgrenzen hinweg und mit dem Anspruch, Brücken zwischen Ost und West zu bauen.
Die erste Ausgabe nimmt genau diesen Weg: nach Vilnius und Tallinn, wo Tradition auf zeitgenössischen Geschmack trifft, nach Sofia, wo Kreative und Unternehmerinnen an der Zukunft ihrer Stadt arbeiten, und nach Chișinău, eine Hauptstadt, die entdeckt werden will. Hier nun die Eindrücke aus einer anderen Hauptstadt, in der am Donnerstagabend stilsicher die Reise gen Osten gestartet wurde.
Est. erscheint ab dem 19. September als Beilage der Wochenendausgaben der Berliner Zeitung und der Ostdeutschen Allgemeinen – und danach quartalsweise.
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