Jimi Blue Ochsenknecht hat es gemacht wie viele deutsche Promis – er hat Deutschland den Rücken gekehrt und ist nach Dubai gezogen. Mit vielen Negativschlagzeilen und einem Prozess um eine unbezahlte Hotelrechnung im Rücken scheint es ihm fernab der alten Heimat besser zu gehen.
Im Podcast von Barbara Schöneberger erzählte der 34-Jährige jetzt, es tue gut, seine Ruhe zu haben. In Deutschland werde man mehr beobachtet als Person des öffentlichen Lebens. Sein Privatleben versuche er mehr für sich zu behalten, sich zurückzuziehen.
Ein ziemlicher Widerspruch zu seiner fernsehöffentlichen Reality-Karriere – gerade ist die zweite Staffel der Dokuserie „Yeliz & Jimi – We Are Family?!“ mit seiner Ex-Freundin Yeliz Koc angelaufen. Das gehe eigentlich schon weit über seine Grenze hinaus, was man privat so preisgebe, so Ochsenknecht. Es bleibe ein Zwiespalt, er zeige aber auch nicht alles.
Kein Bürgeramt-Stress, alles geht online
Zwar sei ein Kamerateam auch mal in seinem Haus in Dubai gewesen, das er sich mit seinem Manager und Geschäftspartner teile, das sei aber eine Ausnahme. Sonst versuche er, seinen Alltag im Emirat für sich zu behalten. Er möge die Vielfalt, die Möglichkeit, in die Wüste zu fahren, schöne Restaurants am Strand oder Shoppingmalls.
Ob es denn so einfach sei, nach Dubai zu ziehen, will Schöneberger wissen. Sie kenne es ja aus Berlin: „Da erfährt man jetzt auch ganz bequem online, dass kein Termin im Bürgeramt frei ist“, witzelt die Moderatorin. Alles sei schwierig mit der Anmeldung, der Wohnung und so weiter.
In Dubai gehe das alles relativ schnell, berichtet Ochsenknecht. Es komme aber auf den Job an. Er habe eine Firma im Marketingbereich gegründet – und damit ein Visum bekommen, das in seinem Fall alle ein, zwei Jahre erneuert werden müsse. Auch eine Wohnung bekomme man dann recht schnell, wenn man entsprechende Nachweise bringe, dass man sich das leisten kann.
„Das Gute ist, es geht alles sehr schnell online“, erklärt der Auswanderer. Es gebe zum Beispiel eine Police-App, mit der man direkt Bescheid bekomme, wenn man geblitzt wurde. Was er nicht empfehlen könne, weil es sehr teuer sei.
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Ochsenknecht erzählt: „Ich musste hier allerdings schon ein-, zweimal zum Deutschen Generalkonsulat, um meinen Reisepass zu verlängern oder Sachen anzumelden. Und das dauert dann, bis man einen Termin bekommt.“ „Na klar, ist ja auch Deutschland“, witzelt Schöneberger. In der Vertretung müsse man jetzt schließlich die ganze Zeit Anträge von Bushido oder Georgina Fleur bearbeiten – und nun komme auch noch der Ochsenknecht dazu. Das sei ja früher auch nicht so gewesen.
Auch Zypern ist ein beliebtes Auswandererziel
Dubai war und ist für viele Influencer und Promis aus Deutschland seit Jahren ein beliebtes Ziel – auch wenn im Zuge der Eskalationen und Angriffe im Nahen Osten viele von ihnen die Region verlassen oder überstürzt die Flucht angetreten haben.
Reality-TV-Star Georgina Fleur lebt mit ihrer Tochter dort, auch Influencerin Fiona Erdmann ist mit der ganzen Familie zurück in Dubai. Moderatorin Verona Pooth hat ebenfalls ihren Lebensmittelpunkt in die Wüstenmetropole verlegt.
Bushido allerdings ist das Gegenbeispiel: Der Rapper hat mit seiner Großfamilie die Kehrtwende vollzogen. Seit Jahresbeginn wohnen die Ferchichis nicht mehr in Dubai, sondern in Grünwald bei München.
Ein beliebtes Auswandererziel für Content-Creator ist neben spanischen Inseln wie Mallorca oder Ibiza auch die Mittelmeerinsel Zypern geworden, wo neben vielen Sonnentagen attraktive steuerliche Vorteile für Unternehmer und Selbstständige locken.
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