Fußball

Musiala und Havertz verletzt: Diese Spieler rücken jetzt schon nach

Musiala und Havertz sind nach dem Spiel am Donnerstag verletzt. Klopp reagiert sofort, zwei Stars rücken früher nach.

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Jamal Musiala verletzte sich bereits beim Aufwärmen.

Jamal Musiala verletzte sich bereits beim Aufwärmen.

© Jan Huebner/Ralf Brueck/imago

Bundestrainer Jürgen Klopp hat seinen DFB-Kader kurzfristig umgebaut. Nur einen Tag nach dem 1:1 in Amsterdam sind mit Jamal Musiala und Kai Havertz zwei Offensivkräfte verletzt aus der Nationalmannschaft abgereist.

Statt bis zur kommenden Woche zu warten, holt Klopp Florian Wirtz vom FC Liverpool und Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt vorzeitig ins Aufgebot. Beide gehören nun bereits für das Heimspiel gegen Griechenland am Sonntag zum Kader.

Musiala verletzt: Muskelfaserriss beim Aufwärmen

Musiala zog sich beim Aufwärmen einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu und fiel für die geplante Startelf kurzfristig aus. An seiner Stelle rückte Nadiem Amiri in die Anfangsformation.

Der DFB bestätigte die Diagnose, nannte aber keine Ausfalldauer. Wie lange der 23-Jährige dem FC Bayern fehlen wird, ist offen. Zur Behandlung kehrte er nach München zurück.

Musiala gehörte eigentlich zu den Profis, die auch nach den ersten beiden Spielen im DFB-Kader bleiben sollten – gemeinsam mit Finn Dahmen, Nico Schlotterbeck und Serge Gnabry.

Havertz verletzt: Muskelzerrung in der ersten Halbzeit

Havertz erwischte es während der Partie. In der 27. Minute griff sich der Arsenal-Stürmer an den linken hinteren Oberschenkel, setzte sich auf den Rasen und machte früh deutlich, dass für ihn Schluss ist.

In der 30. Minute kam Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt zu seinem Länderspieldebüt. Der DFB gab als Diagnose eine Muskelzerrung an. Auch bei Havertz ist unklar, wie lange er dem FC Arsenal fehlt.

Weil Musiala und Havertz verletzt fehlen, greift Klopp früher als geplant auf seinen erweiterten Kader zurück. Florian Wirtz vom FC Liverpool und Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt sollten ursprünglich erst zum zweiten Aufgebot dieser Länderspielpause gehören. Vorgesehen waren sie für das Spiel gegen Serbien in München und für das Auswärtsspiel in Griechenland.

Jetzt stehen beide schon im Kader für das Hinspiel gegen Griechenland am Sonntag um 20.45 Uhr in Augsburg, das die ARD überträgt. Havertz war für dieses Heimspiel ohnehin noch eingeplant gewesen, für die weiteren Partien aber nicht mehr.

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Klopp-Debüt: 1:1 gegen die Niederlande

Klopps erstes Spiel als Bundestrainer endete am Donnerstagabend vor 50.000 Zuschauern in der Amsterdamer Johan-Cruyff-Arena 1:1 (1:0). Felix Nmecha brachte die DFB-Elf in der 32. Minute in Führung. Kurz zuvor hatte Virgil van Dijk für die Niederlande per Kopf getroffen, der Treffer zählte nach Videobeweis aber nicht, weil ter Stegen zuvor gestört worden war.

Den Ausgleich kassierte Deutschland spät: Cody Gakpo traf in der Nachspielzeit (90.+2) zum Endstand. In der Startelf setzte Klopp gleich auf vier Profis, die bei der WM im vergangenen Sommer nicht zum Kader gehört hatten – darunter Marc-André ter Stegen im Tor, der Debütant Philipp Treu sowie Karim Adeyemi und Kevin Schade auf den Flügeln.

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