Kriminalität

Polizei warnt nach Betrugswelle in den Landkreisen Bautzen und Görlitz

Schockanrufe und Anlagebetrug häuften sich im September in den Landkreisen Bautzen und Görlitz. Die Beute lag laut Polizei oft bei mehreren zehntausend Euro.

Alexander Angierski
2 Min
Betrugswelle: Im September 2026 häuften sich in Bautzen und Görlitz Schockanrufe und Anlagebetrug. (Symbolbild)

Betrugswelle: Im September 2026 häuften sich in Bautzen und Görlitz Schockanrufe und Anlagebetrug. (Symbolbild)

© Chromorange/imago

In den Landkreisen Bautzen und Görlitz haben Betrüger im September 2026 vermehrt mit Schockanrufen und Anlagebetrug zugeschlagen. Das teilte die Polizeidirektion Görlitz am Mittwoch mit. Nach ihren Angaben erbeuteten die Täter in einer Vielzahl der Fälle mehrere zehntausend Euro. Genaue Fallzahlen oder eine Gesamtsumme nannte die Polizei nicht.

Wie hoch der Schaden im Einzelfall ausfallen kann, zeigt ein Fall aus dem Frühjahr: Eine 78-jährige Frau aus Malschwitz hatte insgesamt 28.000 Euro an einen unbekannten Täter übergeben, wie die Polizeidirektion Görlitz Anfang April mitteilte.

Bei verdächtigen Anrufen rät die Polizei, das Gespräch sofort zu beenden und die Polizei zu rufen. Auf keine der erzählten Geschichten solle man eingehen, kein Geld und keine Wertgegenstände herausgeben. Die Kurzformel lautet: Auflegen – Prüfen, also mit einer Person des Vertrauens sprechen – Stopp, niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte.

Beim Anlagebetrug warnt die Polizei vor lukrativen Angeboten im Internet. Wer Geld anlegen will, sollte den Service der Verbraucherzentralen nutzen, sich bei seinem Kreditinstitut beraten lassen und sein Geld nur seriösen Anbietern anvertrauen. Weitere Informationen gibt es unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

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