Zwei Frauen aus Sachsen sind Opfer von Anlagebetrügern im Internet geworden und haben zusammen rund 165.000 Euro verloren. Das teilten die Polizeidirektionen Görlitz und Chemnitz mit.
Im Raum Zittau überwies eine 58-Jährige nach Angaben der Polizeidirektion Görlitz etwa 90.000 Euro an eine vermeintlich seriöse Online-Plattform. Auf diese war sie bei der Suche nach einer Geldanlage mit hoher Rendite gestoßen. Nachdem der Betrug aufgeflogen war, erstattete die Frau Anzeige. Die Polizei ermittelt wegen Betrugs.
Die Beamten mahnten Verbraucher zur Vorsicht: „Vertrauen Sie Ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern an! Lassen Sie sich nicht von hohen Gewinnversprechen blenden."
Krypto-Masche kostet 75-Jährige mehr als 75.000 Euro
Einen ähnlich gelagerten Fall meldete die Polizeidirektion Chemnitz aus dem Landkreis Mittelsachsen. Eine 75-Jährige aus Freiberg erstattete Anzeige, nachdem sie auf ein angebliches Anlagemodell für Kryptowährungen hereingefallen war. Auf das Angebot war sie im Dezember 2025 im Internet aufmerksam geworden.
Zunächst investierte die Seniorin 250 Euro. Nachdem ihr ein vermeintlicher Gewinnanteil ausgezahlt worden war, überwies sie schrittweise weitere Beträge – insgesamt mehr als 75.000 Euro. Die in Aussicht gestellten Gewinne wurden nie ausgezahlt.
Bei der Betrugsmasche, die in beiden Fällen zum Tragen kam, locken die Täter ihre Opfer über professionell wirkende Online-Plattformen mit hohen Renditeversprechen. Kleinere Auszahlungen zu Beginn dienen dabei häufig dazu, das Vertrauen der Anleger zu gewinnen und sie zu weiteren Einzahlungen zu bewegen.
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