In Strausberg ist das Denkmal „Tor 1994“ aus dem Kulturpark verschwunden, allerdings nur vorübergehend. Die Stadtverwaltung Strausberg hat die Skulptur aus Granit und Edelstahl abgebaut und eingelagert, wie sie am Montag mitteilte. Grund sind die Standfestigkeit des Werks und die Bauarbeiten im Kulturpark.
Das Tor entstand im Jahr 1994 beim ersten internationalen Bildhauersymposium „Besinnung“ im Kulturpark. Es sollte die gespaltene gesellschaftliche Lage jener Zeit zeigen. Geschaffen hat es der Künstler Udo G. Cordes. Die Stadt hat versucht, ihn zu erreichen, bislang ohne Erfolg.
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Deshalb bittet die Stadtverwaltung um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Cordes kennt oder weiß, wo seine Erben zu finden sind, kann sich unter der Telefonnummer 03341 381 175 oder per E-Mail an [email protected] melden. Mit dem Künstler oder den Erben will die Stadt klären, wo das Tor künftig stehen soll und welche Wünsche es für die weitere Verwendung gibt.
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