In Leinefelde-Worbis ist die Thüringer Landesgartenschau nach 172 Tagen zu Ende gegangen. Rund 300.000 Menschen haben die Schau seit dem 23. April besucht, wie die Stadt Leinefelde-Worbis mitteilte. Die Marke von 300.000 fiel am letzten Wochenende. Die Tore schlossen am Sonntagabend.
Zum Abschluss gab es am Sonntag um 14 Uhr einen Festakt auf der Festwiese, bei Regen und mit verteilten Ponchos. Unter den Gästen waren Thüringens Infrastrukturminister Steffen Schütz, Staatssekretär Marcus Malsch, die Landtagsabgeordnete Christina Tasch und Alt-Bürgermeister Gerd Reinhardt. Bürgermeister Christian Zwingmann dankte dem Team, den Ehrenamtlichen und den Einwohnern, die Baustellen und Einschränkungen über Jahre hingenommen hätten. „Denn am Ende ging es nie nur um Blumenbeete. Es ging darum, unsere Stadt nachhaltig zum Positiven zu verändern“, sagte er. Rund 150 ehrenamtliche Helfer leisteten während der Schau etwa 16.000 Stunden.
Beim Besuchervoting über die Themengärten lag „Willkommen auf dem Stadtacker“ von Jonas Leibeling aus Worbis mit 45 Prozent vor „Grünes Herz – Der Garten Thüringens“ mit 41 Prozent. Die Figur „Mutter Natur“ ging an Jan Wißgott, Bürgermeister von Triptis. Dort findet 2030 die nächste Thüringer Landesgartenschau statt.
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Für die Stadt bleibt die Rechnung: Rund 50 Millionen Euro flossen in die Schau, 20 Millionen Euro davon zahlte Leinefelde-Worbis selbst. Dafür sollen neue Grünflächen, Wege, Spiel- und Sportanlagen, die umgebaute Ohne-Aue und Tüffers Garten den Einwohnern dauerhaft offenstehen. Auf dem früheren Garagengelände der Gartenstadt plant die Stadt ein neues Wohnquartier.
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