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Neues Politiker-Ranking: Pistorius und Schwesig an der Spitze – Merz bleibt Schlusslicht

An der Spitze stehen zwei Sozialdemokraten, der Abstand zwischen ihnen schrumpft. Ein frisch ernannter SPD-Minister steigt stark ein, während der Kanzler abgeschlagen bleibt.

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Ganz vorn im Beliebtheitsranking: Verteidigungsminister Boris Pistorius und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (beide SPD) (Archivbild)

Ganz vorn im Beliebtheitsranking: Verteidigungsminister Boris Pistorius und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (beide SPD) (Archivbild)

© Noah Wedel/picture alliance

Boris Pistorius und Manuela Schwesig führen die Liste der beliebtesten Politiker Deutschlands an. Beide sind Sozialdemokraten. Ihre Partei kommt in derselben Umfrage auf 14 Prozent.

Im neuen INSA-Politikerranking für die Bild hält Verteidigungsminister Pistorius Platz eins. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig rückt auf Rang zwei vor.

Schwesig nur 0,6 Punkte hinter Pistorius

Auf der Skala von 0 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) kommt Pistorius auf 5,3 Punkte, Schwesig auf 4,7. Pistorius führt das Ranking seit Monaten an. Schwesig lag Ende August noch auf Platz vier.

Ihr Aufstieg folgt auf die Landtagswahl vom 20. September. Dort wurde die AfD mit 38,2 Prozent stärkste Kraft, Schwesigs SPD kam auf 35,5 Prozent. Ihren eigenen Wahlkreis gewann die Ministerpräsidentin mit 54,4 Prozent der Erststimmen.

Neuer Sozialminister startet auf Platz neun

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) verliert einen Platz und ist nun Dritter. Bester CDU-Politiker bleibt NRW-Regierungschef Hendrik Wüst auf Rang vier. Außenminister Johann Wadephul (CDU) zieht an CSU-Chef Markus Söder vorbei auf Platz fünf.

Die Überraschung heißt Alexander Schweitzer (SPD). Im März hatten ihn die Wähler in Rheinland-Pfalz noch abgewählt: Seine SPD verlor die Landtagswahl, die Mainzer Staatskanzlei ging an Gordon Schnieder (CDU). Sieben Monate später sitzt Schweitzer im Bundeskabinett. Am 14. Oktober wurde er als Minister für Arbeit und Soziales vereidigt. Er folgte auf Bärbel Bas, die zwei Tage zuvor zurückgetreten war.

Im Ranking steigt der Wahlverlierer aus dem Stand auf Platz neun ein. Auch AfD-Chefin Alice Weidel legt zu: von Rang elf auf Rang acht.

Drei Kabinettsmitglieder auf den letzten Plätzen

Am Ende der Liste bewegt sich nichts. Kanzler Friedrich Merz (CDU) belegt erneut den letzten Platz, auf den er im April erstmals gefallen war. Direkt vor ihm liegt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) rutscht auf Platz 18 ab. Die drei Schlusslichter sitzen damit alle im Bundeskabinett.

Sonntagsfrage: AfD bei 30 Prozent

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die AfD unverändert auf 30 Prozent. Die Union fällt gegenüber der Erhebung vom 12. Oktober um einen halben Punkt auf 18 Prozent, die SPD gewinnt einen halben Punkt auf 14 Prozent und ist gleichauf mit den Grünen.

Die Linke steigt von 10 auf 11 Prozent. Die FDP käme mit 5 Prozent knapp in den Bundestag, das BSW bleibt bei 3,5 Prozent.

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