Bei einem Brand in einer Bar in Berlin-Charlottenburg sind 21 Menschen verletzt worden. Drei von ihnen kamen mit schweren Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Betroffen waren vor allem ältere Bewohner einer Pflege-Wohngemeinschaft im selben Gebäude.
Nach Angaben der Berliner Feuerwehr ereignete sich der Brand am Morgen in einer Bar am Kaiserdamm auf Höhe des Sophie-Charlotte-Platzes. Die Einsatzkräfte seien gegen 7.40 Uhr alarmiert worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Mehr als 110 Kräfte rückten aus. Die Bar brannte vollständig aus.
Alle 21 Verletzten erlitten dem Sprecher zufolge Rauchgasvergiftungen. Ursache sei die starke Rauchentwicklung gewesen, die sich bis in den Hausflur des Gebäudes ausgebreitet habe. In dem Haus befinden sich Pflege-Wohngemeinschaften, deren überwiegend ältere Bewohner besonders betroffen waren.
Massenanfall von Verletzten frühzeitig ausgerufen
Die Feuerwehr rief frühzeitig einen sogenannten Massenanfall von Verletzten aus, wodurch zusätzliche Rettungsmittel bereitgestellt wurden. Dies sei angesichts der starken Rauchentwicklung, der Zusammensetzung der Bewohnerschaft und der frühen Uhrzeit angezeigt gewesen, erklärte der Sprecher.
Inzwischen sei das Feuer gelöscht, die Aufräumarbeiten liefen noch. Die Bauaufsicht prüft nach Angaben des Feuerwehrsprechers, ob und unter welchen Bedingungen das Gebäude nach dem Brand weiter bewohnt werden kann.
Wie es zu dem Feuer kam, ist bislang unklar. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (mit dpa)
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