Das Rathaus in Greifswald ist seit Dienstag eine Notinsel für Kinder. Das teilte die Stadtverwaltung Greifswald mit. Ein Aufkleber am Gebäude am Markt zeigt Kindern, dass sie dort Hilfe bekommen. Gemeint sind Fälle wie ein Sturz, ein verlorener Hausschlüssel oder eine Lage, in der sich ein Kind bedroht oder unwohl fühlt.
Die Beschäftigten im Rathaus helfen zunächst selbst. Wenn nötig, rufen sie die Eltern oder weitere Hilfsdienste. Mit dem Rathaus zählt Greifswald 50 Notinseln. Das Netz baut die Stadt zusammen mit örtlichen Präventionspartnern weiter aus.
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Das Modell stammt von der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel. Jedes teilnehmende Geschäft unterschreibt eine Selbstverpflichtung, bekommt den Aufkleber und hängt eine Handlungsanweisung mit den regionalen Notrufnummern aus. Als Notinseln eignen sich zum Beispiel Bäcker, Friseure, Apotheken, Banken und kleinere Supermärkte. Bundesweit zählt die Stiftung Hänsel+Gretel 271 Projektstandorte mit 17.245 Notinseln in 14 Bundesländern.
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