Kinderkonferenz

Rund 80 Kinder zur Kinderkonferenz im Chemnitzer Rathaus erwartet

Am Montag diskutieren Grund- und Förderschüler in Chemnitz über Mitbestimmung und Mobbing. Für interessierte Schulen sind noch wenige Plätze frei.

Alexander Angierski
2 Min
Kinderkonferenz: In Chemnitz sprechen Grund- und Förderschüler im Rathaus über Mitbestimmung, Vielfalt und Mobbing (Symbolbild)

Kinderkonferenz: In Chemnitz sprechen Grund- und Förderschüler im Rathaus über Mitbestimmung, Vielfalt und Mobbing (Symbolbild)

© Pic One/imago

Die Stadt Chemnitz richtet am Montag ihre diesjährige Kinderkonferenz im Stadtverordnetensaal des Rathauses aus. Von 13 bis 15.30 Uhr sollen sich Kinder aus verschiedenen Grund- und Förderschulen unter dem Motto „Mitbestimmung und Respekt – deine Ideen für Chemnitz“ austauschen. Organisiert wird die Konferenz von der Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt, Dina Norberger. Nach Angaben der Stadt sind für Schulen, die noch teilnehmen wollen, wenige Plätze frei.

Die Themen haben die Kinder selbst festgelegt. In einem Beteiligungsprojekt hatten sie gemeinsam die Schwerpunkte Mitbestimmung und Beteiligung, Vielfalt, Mobbing und ein gutes Miteinander erarbeitet. Damit sollen auch in diesem Jahr ihre eigenen Fragen und Interessen im Mittelpunkt stehen.

Eröffnen werden die Kinder ihre Konferenz selbst. Danach begrüßt Oberbürgermeister Sven Schulze die Teilnehmenden. In einer offenen Fragerunde können die Kinder ihm anschließend alles fragen, was sie vom Oberbürgermeister wissen wollen.

Fünf Workshops im Chemnitzer Rathaus

Im Anschluss sind fünf Workshops geplant. Die Workshops 1 und 2 laufen unter dem Titel „Kinder reden mit! Dein Chemnitz, deine Ideen“; dort sollen auch einige Stadträte dabei sein. Workshop 3 heißt „Vielfalt macht uns stark“, Workshop 4 „Mobbing – nicht mit uns“ und Workshop 5 „Miteinander statt Gegeneinander“. Die Kinder sollen dort eigene Erfahrungen einbringen, diskutieren und Ideen entwickeln.

Zum Abschluss stellen die Kinder die Ergebnisse im Plenum vor. Gestaltung und Moderation der Veranstaltung liegen komplett bei den Kindern. Schülerinnen und Schüler der Freien Grundschule Leonardo haben sich bereit erklärt, durch die Konferenz zu führen.

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Norberger will, dass die Arbeit nicht im Rathaus endet: „Mir ist es besonders wichtig, dass die Kinder die Ergebnisse und Erfahrungen der Kinderkonferenz anschließend mit in ihre Schulen nehmen.“ Viele der teilnehmenden Kinder engagierten sich bereits in einem Kinderrat ihrer Schule, so die Stadt. Die jährliche Kinderkonferenz sei ein wichtiges Zeichen an die junge Generation, sagt Norberger. Sie zeige den Kindern, dass ihre Anliegen wichtig seien und gehört würden. Für Rückfragen ist die Kinder- und Jugendbeauftragte unter 0371 488-5105 oder [email protected] erreichbar.

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