Tragödie

Mecklenburgische Seenplatte: Autofahrerin nach tödlichem Unfall mit Baby zu Geldstrafe verurteilt

Eine Frau kollidiert beim unerlaubten Überholen frontal mit einem entgegenkommenden Auto. Alle Unfallbeteiligten verletzen sich schwer. Das Baby – die Nichte der Fahrerin– stirbt.

2 Min
Eine Statue der Justitia, die römische Göttin der Gerechtigkeit und das weltweite Symbol für das Recht.

Eine Statue der Justitia, die römische Göttin der Gerechtigkeit und das weltweite Symbol für das Recht.

© David-Wolfgang Ebener/dpa

Das Amtsgericht Waren im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat eine 34-jährige Autofahrerin wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 60 Euro verurteilt. Zusätzlich verhängte das Gericht ein dreimonatiges Fahrverbot. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Hintergrund ist ein Verkehrsunfall vom Mai 2025 auf der Bundesstraße 96 südlich von Neustrelitz. Die Angeklagte war beim verbotswidrigen Überholen frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen. Bei dem Zusammenprall wurden alle Beteiligten schwer verletzt. Ein Säugling – die Nichte der Fahrerin – überlebte den Unfall nicht. Die B96 blieb nach dem Unglück für mehrere Stunden gesperrt.

Unfallopfer leidet unter psychischen Folgen des Zusammenstoßes

Vor Gericht legte die 34-Jährige ein Geständnis ab und äußerte Bedauern über ihr damaliges Fahrverhalten. Sie habe sich zum Unfallzeitpunkt am Ende ihrer Probezeit befunden.

Der 72-jährige Fahrer des entgegenkommenden Wagens erklärte, er leide weiterhin unter den psychischen Folgen des Zusammenstoßes.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner