Nach dem Europacup-Spiel zwischen den Rostock Seawolves und Aris Thessaloniki ist ein Reisebus mit rund 70 Anhängern des griechischen Vereins auf der Autobahn bei Rostock angegriffen worden. Das teilte die Polizei mit. Der Bus befand sich zum Zeitpunkt der Attacke in Fahrt. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Die Ermittler haben Untersuchungen eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zur Identität der Täter machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Das Spiel selbst hatten die Seawolves mit 79:110 gegen den Titelanwärter aus Thessaloniki verloren.
Verein distanziert sich deutlich
Der Bundesligist aus Rostock verurteilte den Vorfall in einer Mitteilung auf seiner Vereinshomepage. „Wir sind erschrocken und tief betroffen über den Angriff auf den Bus mit den Gästefans von Aris Thessaloniki“, heißt es dort. Nach Angaben des Clubs wurden die Fans mit Pyrotechnik attackiert.
Ein solcher Vorfall habe mit dem Sport und den Werten, für die der Verein einstehe, nichts gemein. „In der Geschichte unseres Clubs ist so etwas noch nicht vorgefallen“, schreiben die Seawolves weiter. Der Verein sicherte zu, die Polizei bei den Ermittlungen zu unterstützen, und stellte klar: „Für uns steht fest: Gewalt gegen Gästefans ist durch nichts zu rechtfertigen.“
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