Zu einer möglichen schwarz-grünen Koalition äußerte sich Jarasch ablehnend. Spitzenkandidat Kai Wegner wolle die CDU als liberale, moderne Großstadtpartei aufstellen: „Aber das ist die Berliner CDU bei weitem nicht.“ „Die Kandidatin, die das vielleicht hätte verkörpern können, nämlich Kulturstaatssekretärin Monika Grütters, haben sie abgeschossen“, so Jarasch.
Vor der Konkurrenz durch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, der möglichen Spitzenkandidatin der Berliner SPD, habe sie keine Angst, sagte Jarasch: „Im Gegenteil. Ich freue mich auf den Wahlkampf.“ Wie sich Giffeys Verzicht auf ihren Doktortitel und die erneute Überprüfung ihrer Dissertation durch die FU Berlin auswirke, wollte Jarasch nicht bewerten. Es sei Sache der SPD, wen sie in den Wahlkampf schicke.
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