Corona-Verordnungen

Talk bei Anne Will: SPD-Chefin Saskia Esken will Homeoffice für Firmen anordnen

Die SPD-Politikerin Esken findet zudem, dass „Unternehmen die Pflicht haben, ihre Mitarbeiter zu testen, ein- bis zweimal die Woche“.

Team News Philippe Debionne pde
1 Min
SPD-Chefin Saskia Esken hat am Sonntag dafür plädiert, Homeoffice verpflichtend anzuordnen. 

SPD-Chefin Saskia Esken hat am Sonntag dafür plädiert, Homeoffice verpflichtend anzuordnen. 

© Imago images/Reichwein

Zudem sorgte Esken mit einem weiteren Vorstoß für Aufsehen. Sie sagte: „Ich denke, dass auch die Unternehmen die Pflicht haben, ihre Mitarbeiter zu testen, ein- bis zweimal die Woche.“ 

Auf die Forderung, Firmen per Gesetz dazu zu zwingen, ihre Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken, konterte ausgerechnet Corona-Hardliner Markus Söder (CSU): „Was wir brauchen, ist Homeoffice so viel wie möglich und wo immer es geht. Aber nicht mit einer gesetzlichen Verpflichtung, sondern stattdessen mit steuerlichen Erleichterungen.“ Vielmehr solle man für die Firmen „Anreize setzen“. 

Dann richtete er das Wort direkt an Esken. Söder: „Die Gewerkschaften, Frau Esken, sagen auch, dass sie jetzt keine Verpflichtung haben wollen.“

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