Bushido-Prozess

Aus Angst und Ehre geschwiegen: Bushido kämpft mit Tränen

Er habe sich zuerst nicht der Polizei anvertrauen wollen, so der Rapper. Nachdem seine Familie bedroht worden sei, habe er seine Entscheidung aber revidiert.

Marco Buchholz Team News dpa/mbz
1 Min
Bushido mit seinem Rechtsanwalt Tschoppe. <br>

Bushido mit seinem Rechtsanwalt Tschoppe. 

© Olaf Wagner

Der 42-jährige Rapper, bürgerlich Anis Ferchichi, wird seit Beginn des Prozesses im August 2020 von Personenschützern in den Gerichtssaal begleitet. Laut Anklage soll es zu Straftaten zu seinem Nachteil gekommen sein, nachdem er 2017 die Beziehungen zu seinem Geschäftspartner aufgelöst habe. Arafat Abou-Chaker habe dies nicht akzeptieren wollen und unberechtigt eine Millionen-Zahlung sowie die Beteiligung an Bushidos Musikgeschäften für 15 Jahre gefordert. Bushido sei bedroht, beschimpft, in einem Büro eingesperrt und mit einer Wasserflasche und einem Stuhl attackiert worden.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 44-jährigen Hauptangeklagten Arafat Abou-Chaker Beleidigung, Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, Nötigung und gefährliche Körperverletzung vor. Mitangeklagt sind drei Brüder des Clan-Chefs.

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