Nach AfD-Ausschluss

Andreas Kalbitz will nicht in den Bundestag

Der frühere Brandenburger AfD-Landesvorsitzende verzichtet auf eine Bewerbung als Kandidat für die Bundestagswahl.

Team News dpa/kmi
1 Min
Andreas Kalbitz

Andreas Kalbitz

© Imago/Metodi Popow

Die AfD Oberspreewald-Lausitz will sich am Sonntag zur Aufstellung der Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Wahlkreis 65 treffen. Ein Bündnis „Demokratisches Senftenberg“ hat eine Demonstration gegen eine mögliche Kandidatur von Kalbitz angekündigt. Kalbitz hatte sich bisher nicht öffentlich zu dem Thema geäußert.

Der Bundesvorstand der AfD hatte Kalbitz im Mai vergangenen Jahres die Mitgliedschaft in der AfD entzogen, weil er frühere Kontakte ins rechtsextreme Milieu verschwiegen hatte. Das Bundesschiedsgericht bestätigte den Ausschluss. Kalbitz gehörte dem formal inzwischen aufgelösten „Flügel“ der Partei an, der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft wird.

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