Pandemie-Bekämpfung

Kassenärzte-Funktionär wünscht sich Lockdown „knackig und hart“

Dem WDR sagte der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, die Forderung des CDU-Vorsitzenden Laschet nach einem „Brücken-Lockdown“ komme spät.

Team News dpa/BLZ
1 Min
Schule und Klassenzimmer im Lockdown (Symbolbild): Medizinern wie dem Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe geht Armin Laschets Forderung nach einem „Brückenlockdown“ nicht weit genug.

Schule und Klassenzimmer im Lockdown (Symbolbild): Medizinern wie dem Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe geht Armin Laschets Forderung nach einem „Brückenlockdown“ nicht weit genug.

© Imago

CDU-Chef Laschet hatte am Ostermontag überraschend vorgeschlagen, im Kampf gegen die dritte Corona-Welle einen „Brücken-Lockdown“ zu beschließen. Damit solle die Zeit überbrückt werden, bis viele Menschen geimpft seien.

Am Dienstag beginnen auch die Hausärzte mit Corona-Schutzimpfungen. Wegen der noch geringen verfügbaren Impfstoffmengen werde das erst schleppend beginnen können, bevor die Hausarzt-Impfungen voraussichtlich ab Anfang Mai „erheblich Fahrt aufnehmen“ könnten. Er sei überzeugt, dass das sehr gut laufen werde, sagte Spelmeyer: „Das ist eine der Hauptaufgaben der Hausärzte.“ Im vergangenen Herbst hätten sie allein im Bereich Westfalen-Lippe reibungslos 2,2 Millionen Menschen gegen Grippe geimpft.

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