Dritte Corona-Welle

Söder: Kurzer, harter Lockdown sinnvoll – wenn alle Länder mitmachen

Bayerns Ministerpräsident warnt vor vorschnellen Öffnungen. Testen alleine reiche nicht aus.

Team News Eva Maria Braungart dpa/eb
2 Min
Markus Söder ist CSU-Chef und Ministerpräsident von Bayern.

Markus Söder ist CSU-Chef und Ministerpräsident von Bayern.

© Foto: Imago/Bayerische Staatskanzlei

Streit um Brücken-Lockdown

Armin Laschet (CDU) forderte zuletzt einen sogenannten Brücken-Lockdown. Damit solle die Zeit überbrückt werden, bis genug Menschen geimpft seien. Der CDU-Vorsitzende wurde dafür scharf kritisiert. Kritiker dieses Vorschlags sahen zu viele Unklarheiten, auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), schloss sich an: „Herr Laschet kündigt jetzt noch mal härtere Maßnahmen an, aber welche es sein sollen und wann dann viele geimpft sind, sodass man wieder einen anderen Weg einschlagen kann, das bleibt alles im Vagen.“

CSU-Chef Markus Söder warnte nun davor, in einen „Öffnungsblindflug“ zu starten. Gerade über Ostern habe man wieder gute Erfahrungen mit der nächtlichen Ausgangssperre gemacht, weil diese besonders die privaten Kontakte einschränke. Und diese seien eine der Hauptquellen für mögliche Ansteckungen. Testen alleine sei keine Lösung, sagte der CSU-Bundesvorsitzende. „Wir müssen impfen, was das Zeug hält.“ Und das in Kombination mit Corona-Notbremsen und dem Verzicht auf weitere Öffnungen.

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