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Christian Drosten hält Bundes-Notbremse für unzureichend

Um die angespannte Lage in den Krankenhäusern zu entschärfen, seien neben der Notbremse weitere Maßnahmen nötig, meint der Charité-Virologe.

Team News dpa/kmi
1 Min
Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin

Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin

© Foto: dpa/Michael Kappeler

Das Bundeskabinett hat am Dienstag eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Damit müssen sich die Menschen in weiten Teilen Deutschlands auf Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Läden nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen. Kommende Woche sollen die Neuerungen erst vom Parlament beschlossen werden und dann den Bundesrat passieren, trotz deutlicher Kritik einiger Länder und der Opposition im Bundestag.

Über die eingeschränkte Aussagekraft der Corona-Meldezahlen nach Ostern sagte Drosten: „Wir müssen wahrscheinlich bis Ende dieser Woche warten, um wieder realistische Zahlen zu sehen.“ Er befürchte, dass man dann wieder in einem Bereich zwischen 20.000 und 30.000 täglich gemeldeter Neuinfektionen landen werde. Durch die Osterferien sieht der Virologe allerdings für die Schulen zunächst einen „nachhaltigen Entschleunigungseffekt“, wie er sagte.

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